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Tabelle HC Baskets

1 Konstanz 44 22/4
2 Treis-Karden 38 19/7
3 Speyer 33 17/9
4 Mainz 31 16/10
5 Tübingen 28 14/12
6 Karlsruhe 28 14/12
7 Saarlouis 26 13/13
8 Stuttgart 24 12/14
9 Trier 22 11/15
10 Göppingen 22 11/15
11 Heidelberg 21 11/15
12 Völklingen 20 10/16
13 Freiburg 14 7/19
14 Schwenningen 9 5/21
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HolidayCheck Baskets mit spätem Kraftakt zum Sieg


Basketball 1.Regionalliga Südwest, 18.02.'12: HolidayCheck Baskets - USC Heidelberg 76:68.
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Konstanzer Basketballer schlagen dank einer Energieleistung USC Heidelberg II mit 76:68.

Autor: Ingo Feiertag

Als Lars Menck sich viereinhalb Minuten vor dem Schlusspfiff den Ball schnappt, hat der 34-Jährige genug von dem bis dahin eher kraftlosen Auftritt seiner Mannschaft. Menck hat den absoluten Willen im Blick, als er sich gegen das halbe Team des USC Heidelberg II durchsetzt und die Kugel in den gegnerischen Korb zwängt. Die Wende ist geschafft. Auf der Bank der HolidayCheck Baskets hält es keinen mehr. Auf den – wahrscheinlich wegen der Fastnacht – nur spärlich besetzten Rängen der Schänzlehalle erst recht nicht. In diesem Moment ist fast alles vergessen: das schwache Spiel der Gastgeber, die über weite Strecken einem Rückstand hinterher gelaufen sind, das drohende Ende der positiven Heimserie der Baskets, die Erkältung, die Kapitän Menck schwächt. Die Konstanzer führen endlich wieder – da Menck bei seinem Fastbreak gefoult wird und den Bonus-Freiwurf sicher verwandelt, sogar mit drei Punkten Differenz (59:56).

„Wenn man die Lage des Gegners sieht, ist das Endergebnis zu knapp für unsere Ansprüche“, resümierte der Konstanzer Trainer Marko Radulovic, dessen Team ein hart erkämpftes 76:68 feiern konnte – gegen eine Heidelberger Reserve, die mit nur zwei Ersatzspielern angetreten war. Die Heimserie der Konstanzer hält also auch nach dem zehnten Sieg im zehnten Saisonspiel am Schänzle – und Menck kann die anstehende spielfreie Woche nutzen, um seine Grippe zu kurieren. Auch hoffen die Konstanzer gegen Karlsruhe dann wieder auf Edi Foth und Peter Leidig, die gegen Heidelberg angeschlagen beziehungsweise verletzt fehlten.

„Da auch wir mit Ausfällen zu kämpfen hatten, sind wir nicht so ins Spiel gekommen“, erklärte Radulovic – und meinte damit große Teile der ersten drei Viertel. Nach dem ganz schwachen ersten Abschnitt, den die Gäste mit 12:10 für sich entschieden, hatte der HCB-Trainer noch die Brauen hochgezogen, die Arme verschränkt und verärgert den Kopf geschüttelt. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nur wenig an der schlechten Wurfquote seines Teams, das am Ende nicht einen der zehn Dreierversuche versenkte. In der Defensive erkämpften sich die Gastgeber zwar einen Rebound nach dem anderen, was zu einem großen Teil aber auch den unpräzisen Würfen der Heidelberger geschuldet war. So gingen die Konstanzer stinksauer in die Kabine.

Gegen Ende des dritten Viertels schien es, als würden sie sich wieder einmal dank der besseren Kraftreserven durchsetzen, als Frederik Henningsen mit sieben Punkten und Robinson Louisme mit zwei Zählern aus dem 39:41 eine 48:41-Führung machten. Doch Heidelberg antwortete mit drei Dreiern in Serie und nahm einen 50:49-Vorsprung mit ins Schlussviertel. Was folgte, war das Dreipunktspiel von Menck zur 59:56-Führung, die Louisme und Henningsen auf 62:56 ausbauten. Als es 48 Sekunden vor Schluss (66:62) nochmals eng zu werden drohte, entschieden die Gäste die Partie schließlich – für Konstanz. Zunächst musste der USC-Topscorer und Mann fürs große Drama, Miguel Angel Iglesias Fernandez, nach seinem fünften Foul vom Feld. Ihm folgte gleich darauf Oliver Sommer mit einem absichtlichen Foul und einem technischen obendrauf, weil er wütend eine Wasserflasche weggekickt hatte. Die Baskets blieben cool, verwandelten ihre Freiwürfe und siegten knapp, aber verdient mit 76:68.

„Wir haben mit Herz gekämpft“, sagte Trainer Radulovic, „und gezeigt, dass wir auch eine solche Situation meistern können.“ Überhaupt habe der Gast seinem Team alles abverlangt. „Wir sind keine Übermannschaft, die jeden Gegner aus der Halle schießt. Wir müssen schauen, dass wir für die entscheidenden Wochen in bessere Form kommen. Bei uns geht viel über den Kampf – egal gegen wen“, so der 31-Jährige. Wie das funktioniert, zeigte sein Kapitän Lars Menck gegen Heidelberg, viereinhalb Minuten vor dem Schlusspfiff.

HCB Konstanz: Muffler, Foth, Raschka (12), Heberlein, Deifel, Osterwalder (2), Henningsen (18), Sylla (17), Menck (5), Stanev (8), Louisme (14). – Z: 407.

Diesen Artikel dürfen wir mit freundlicher Genehmigung des SÜDKURIER veröffentlichen, in dem neben Basketball-News auch jede Menge weiterer spannender Sportartikel zu lesen sind.

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